© medicus munus Leitung Dr. med. Stefan R. M. Fennrich Im Buckenloh 19 D-72070 Tübingen
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Die Philosophie von medicus munus Als Mediziner und Naturwissenschaftler arbeite ich seit Jahrzehnten als Führungskraft an der Schnittstelle zwischen Forschung und Anwendung. Stets stehen dabei ethische Grundprinzipien und der Mensch im Fokus meines Handelns. Technologie soll dem Menschen nutzen, ihm Lebensqualität geben -  speziell in Grenzsituationen des Lebens, wie es Krankheit bedeuten kann. Insbesondere im Bereich der Intensivmedizin wird dies deutlich. Technische Errungenschaften werden durch menschliche Ressourcen realisiert und gelebt. Persönliches Leben sucht nach Lebensqualität. Neben den naturwissenschaftlichen Lebenswelten existieren evidente Erfahrungswerte und -welten individueller und kollektiver Existenz. Fragen wie: Wie gesund und wie lange kann ich leben? Wie sieht die Medizin der Zukunft aus? Wie unser Leben in der globalen und digitalisierten Welt, einer Gesellschaft 4.0? Wer bin und will ich persönlich sein? Wie kann ich mich freiheitlich in Gemeinschaft selbst verwirklichen und meinen gesellschaftlichen und kulturellen Beitrag leisten? Dies ist Basis meines eigenen Denkens und Handelns im Umfeld einer hochtechnisierten wertvollen Welt. Für mich heißt es: Das eine mit dem anderen in einer kooperativen Grundhaltung. Drei Grundgedanken bilden die Basis von medicus munus High Tech Technologische Fortschritte bedeuten ein hohes Maß an Lebensqualität und Freiheit. Forschung und Entwicklung (F&E) benötigen einen erfolgreichen Technologietransfer in die Anwendung, um so dem Menschen zu nutzen. Jedoch kann unsere durch Technisierung und Digitalisierung geprägte Umwelt dem Menschen auch eine scheinbare Form von Sicherheit und Wohlstand vermitteln. Formen der Fremdbestimmung, die leicht zu einem rein mechanistischen Menschenbild führen können, wecken unsere Sehnsüchte nach Autonomie und Selbstbestimmung. In der High Tech Strategie der Bundesregierung Industrie 4.0 verdichtet sich diese Entwicklung: Intelligenz, Vernetzung und Produktion sind danach Schlüsselfaktoren unserer Zukunft, für Mensch und Arbeit in der intelligenten und vernetzten Fabrik (zitiert nach Prof. Dr. Johanna Wanka, BMBF). Das BMBF fordert ausdrücklich die Achtung der Mensch-Mensch-Interaktion, soziale, rechtliche und ethische Aspekte müssen berücksichtigt werden (Förderschwerpunkt „Mensch-Technik-Interaktion“, „BMBF-Programm „IKT 2020 – Forschung für Innovationen“ sowie der „Neuen Hightech-Strategie – Innovationen für Deutschland“ (HTS), Forschungsagenda der Bundesregierung). In medicus munus werden High Tech (Mensch-Technik-Interaktion) und High Touch (Mensch-Mensch-Interaktion) miteinander verbunden. Angewandte Forschungsprojekte im medizinischen Kontext orientieren sich an dieser Schnittstelle. High Touch Der Mensch ist ein soziales kommunikatives Wesen und möchte an der Gestaltung seiner Welt und der Umwelt schöpferisch mitwirken. Intrinsische Motivation bedeuten Autonomie und Entfaltung in Selbstverantwortung. So können Innovationen entstehen und Lebensqualität gefördert werden. Der Mensch lebt in einer bio-psycho-sozialen Perspektive. Als weitere urmenschliche Dimension wird der Mensch von spirituellen Bedürfnissen getragen, die sich in interkulturellen und interreligiösen Themen aktuell besonders zeigen. In Grenzsituationen rücken diese Grundbedürfnisse noch stärker ins Bewusstsein. Intensivmedizinische Situationen sind eine Extremsituation, in der Überleben mit der High- Tech-Medizin gesichert wird. Der Übergang von der Intensiv- zur Palliativmedizin ist fließend. Patienten/Angehörige benötigen in besonderer Weise Schutz, Geborgenheit und Gespräch, ebenso ist dies für das medizinische Team von hoher Bedeutung. Das sind ebenfalls Grundprinzipen und Bedürfnisse in der Intensität unseres Alltages. In medicus munus werden in Seminaren und Beratungen Mensch-Mensch-Interaktionen geschult, trainiert und professionalisiert. Im Vordergrund steht dabei das Konzept „be your own chairperson“ („sei deine eigene Führungsperson“): in eigenverantwortlicher und selbstbestimmender Weise (intrinsische Ressourcen/Motivation) unternehmerische und persönliche Entscheidungen treffen und relevante Ziele verwirklichen. Your Life 4.0 Der Mensch möchte autonom und eigenverantwortlich sein Leben gestalten. Dabei kommt insbesondere der Kunst als Bindeglied zwischen Vision, Sprache/Ausdruck und aktivem Gestalten eine tragende Rolle zu. Als schöpferische Kraft ist sie Teil der menschlichen Natur und ein unerschöpflicher Quell eigener Ressourcen von Innovation und Fortschritt. Die Strategie Industrie 4.0 und unsere digitalisierte Welt führen so zu Your Life 4.0: Gestalte die Welt und dein Leben selbstbestimmt und autonom in kollektiver Verantwortung - dein Leben in dieser Welt. Wir sind selbständig denkende Persönlichkeiten, die aus intrinsischer Motivation heraus mutig neue Werte für unsere Gesellschaft schaffen: materielle, geistige, ethische und kulturelle. In medicus munus werden diese Erkenntnisse professionell ein- und umgesetzt, so dass die schöpferische Kraft jedes Einzelnen sich effizient und konstruktiv entfalten kann. Sie ist Nährboden für kreative, kulturelle, ökonomische und gesellschaftliche Entwicklungsleistung. In medicus munus unterstütze ich Menschen in diesem Prozess. Wegbegleiter Personen, Institutionen und Visionen haben mich auf meinem Weg zu medicus munus durch die Jahre begleitet. Hier eine Auswahl: Steinbeis-Stiftung für Wirtschaftsförderung (StW) NMI - Naturwissenschaftliches und Medizinisches Institut Reutlingen Professor Dr. Albrecht Wendel, Tübingen Eberhard Karls Universität Tübingen Klinikum rechts der Isar München / Hochschule für Philosophie, München in between / Kunst und heartbeat-intensive
geboren 1956, studierte Biochemie und Medizin an der Eberhard Karls Universität in Tübingen und promovierte in Neurobiologie. Forschungsaufträge und Lehrtätigkeiten an den Universitäten Konstanz und Tübingen. Schwerpunkte: Biochemische Pharmakologie, Herzchirurgie/Klinische Forschung, Medizintechnik, Technologietransfer, Entwicklung Intensivstation der Zukunft. Führungskraft in der Industrie. Weiterbildungen in Methodik/Didaktik, Kommunikation und Coaching. Stefan Fennrich engagiert sich als Musiker und Produzent und setzt sich aus dem intensivmedizinischen Kontext heraus mit Grenzerfahrungen des Menschen auseinander. 2016 Gründung des eigenen Unternehmens medicus munus unter dem Dach der Steinbeis-Stiftung in Stuttgart. In Assoziation mit der Universitätsklinik für Thorax-, Herz- und Gefäßchirurgie Tübingen Planung und Realisierung weiterer klinisch orientierter Forschungsprojekte.
Dr. med. Stefan R. M. Fennrich
Forschungserfolge / F&E - Erfahrung